Chinas Synthesekautschukindustrie hat offiziell ihren Entwicklungsplan für den 15. Fünfjahresplanzeitraum (2026-2030) veröffentlicht, in dem ehrgeizige Ziele für die strukturelle Modernisierung und die globale Wettbewerbsfähigkeit festgelegt werden. Der Plan zielt darauf ab, bis 2030 drei bis fünf Weltklasse-Unternehmensgruppen mit einem Umsatz von mehr als 50 Milliarden RMB und einem Anteil von über 40 % an High-End-Produkten aufzubauen.
Nach Angaben der China Rubber Industry Association erzielte die Branche im ersten Halbjahr 2026 ein Wachstum von 5 % gegenüber dem Vorjahr, sowohl beim Industrieproduktionswert als auch beim Umsatz, der Gewinn ging jedoch um 23,99 % zurück. Dieses Paradox des „Umsatzwachstums ohne Gewinn“ spiegelt die strukturellen Herausforderungen wider, mit denen die Branche konfrontiert ist, darunter homogener Wettbewerb und Überkapazitäten in Low-{6}}-Segmenten.
Der Plan betont mehrere strategische Veränderungen. Erstens muss die Branche von der Größenausweitung zu einer differenzierten Entwicklung übergehen, wobei der Schwerpunkt auf Nicht-Reifen-Gummiprodukten für Elektrofahrzeuge, neue Energie, Elektronik und Luft- und Raumfahrtanwendungen liegt. Zweitens sollten Unternehmen vom Produktverkauf zur Bereitstellung von Dienstleistungen und zu Materiallösungspartnerschaften übergehen. Drittens definiert das „Dual Carbon“-Kontrollsystem die Marktzugangsregeln neu, wobei nun für die Projektgenehmigung eine CO2-Bilanzierung anstelle von Energieverbrauchskennzahlen erforderlich ist.
Ein entscheidender neuer Faktor ist das „Dual Carbon“-Kontrollsystem, das die Marktzugangsregeln neu definiert. Laut Branchenexperten erfordert die Projektgenehmigung nun eine CO2-Bilanzierung anstelle von Energieverbrauchskennzahlen, und „grüne Fähigkeit“ wird zu einer Voraussetzung sowohl für den Inlands- als auch für den Exportmarkt. Der 15. Fünf-Jahresplan für die Gummiindustrie zielt darauf ab, bis 2030 3{5}}5 Weltklasse-Unternehmensgruppen mit einem Umsatz von mehr als 50 Milliarden RMB und einem Anteil von über 40 % an High-End-Produkten aufzubauen.
